Vertragsvarianten

Wird es problematisch, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, bieten sich Gruppenversicherungen an.

Aus verschiedenen Gründen kann es passieren, dass man eine Berufsfähigkeitsversicherung für sich nicht abschließen kann. Meist ist die vorhergehende Krankenhistorie für diese Entscheidung des Versicherungsunternehmens ausschlaggebend.

Allerdings haben jene Menschen, denen es so geht, dass sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, eine Möglichkeit, wie sie ihre Berufsunfähigkeit doch noch absichern können: Durch die Gruppenversicherung der Berufsunfähigkeitsversicherung wird das nun möglich. Der Arbeitgeber von Angestellten eröffnet genau diese Möglichkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Jeder Arbeitgeber ist nach aktuellem Gesetz dazu verpflichtet, seinen Arbeitnehmer die Möglichkeit anzubieten, ihr Entgelt umzuwandeln. Das geschieht meist in Form einer betrieblichen Altersvorsorge. Und als zusätzlichen Schutz lässt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung in die betriebliche Altersvorsorge einbauen.

Woran kann es liegen, dass man auf dem Wege einer Zusatzversicherung doch an seine unglaublich wichtige Absicherung vor Berufsunfähigkeit kommt? Die Gruppendynamik sichert die Risiken auf Seiten der Versicherungsunternehmen ab. Das bedeutet, dass so genannte Gruppenverträge häufig eine andere Risiko- und Beitragskalkulation haben. Angenommen, ein Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter. Davon haben 80 Mitarbeiter eine normale Krankheitshistorie, also es gibt keine außergewöhnlichen Krankheiten, und bei 20 der Mitarbeiter weist jene Historie einige dunkle Flecken auf. Das Risiko, dass einer von den 20 Personen arbeitsunfähig wird, bleibt natürlich bestehen, aber die Beitragszahlungen der restlichen 80 Personen wägen dieses Risiko für die Versicherung ab. Man spricht hierbei von einer Mischkalkulation. Angenommen, in der Firma, wo man arbeitet, wird diese Möglichkeit zum Erlangen des Schutzes gegen Berufsunfähigkeit nicht angeboten, kann man durchaus bei unternehmensfremden Berufsverbänden oder Gewerkschaften anfragen.